Tetanus (Wundstarrkrampf)

Die Tetanusbazillen sind weltweit verbreitet. Sie gelangen meist über Wundverschmutzung; klassisch ist die sogenannte „Bagatellverletzung“, d.h. kleine bis kleinste Wunden in den Körper. Durch das Gift der Tetanusbazillen werden Nervenenden gelähmt und eine krampfhafte Starre der Muskulatur hervorgerufen.

Symptome:

2 bis 14 bis 56 Tage nach der Infektion kommt es zu Schmerzen der Kau-, Bauch- und Rückenmuskulatur mit Kiefersperre und Spasmus der Kaumuskulatur. Es folgen entstellende Kontraktionen der Gesichtsmuskulatur, Schluck- und Atemstörungen. Die Erkrankung ist äußerst schmerzhaft und endet trotz moderner Behandlungsmethoden in 20-30% der Fälle tödlich.

Diagnose:
aus dem Krankheitsbild.

Therapie:
Tetanus-Immunglobulin, Lähmung der Muskulatur zur Behebung der Krämpfe, Intensivüberwachung, Antibiotika.

Vorbeugung:
Gegen tetanus sollten Sie auf jeden fall geimpft sein, unabhängig davon, ob Sie sich auf eine Reise begeben oder nicht.
Ausreichender Impfschutz besteht nach einer Grundimmunisierung (drei Impfungen). Dieser Impfschutz muß alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

 
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