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Das Wort Safari bedeutet in Suaheli schlicht "Reise". In Afrika "auf Safari" zu gehen, ist und bleibt ein faszinierendes Reiseerlebnis. Es ist ja wohl kein Zufall, dass weitaus die Meisten, die den Kontinent einmal gesehen haben, zurückkehren. Wer mit freier Natur in tropischer Umgebung etwas anzufangen weiß, wird sich hier immer glücklich fühlen.
So vielfältig wie die Länder Afrika's, so variantenreich sind auch die Methoden, hier zu reisen. Charakteristisch ist da zum Beispiel das Bild des mit 9 Touristen besetzten Mini-Busses, der im Konvoi mit 10 anderen Mini-Bussen, ein Kurzprogramm auf altbekannten Routen absolviert. Das ist heute unserer Meinung nicht gerade die beste Lösung. Denn sollte ein Fahrer einen Duma (Leoparden) entdecken, gibt dieser es über Funk den anderen Bussen bekannt, so dass man dann durchaus mit 10-15 Bussen (a 9 Personen) um eine eingeschüchterte Wildkatze steht. Dann gibt es auch die höchst abenteuerlichen (auf einem Lastwagen etwa) oder übertriebenen luxuriösen Afrika-Reisen. Ist auch nicht jedermanns Sache. Habt ihr ein wenig Zeit, auf unserer Website zu lesen? Dann möchten wir euch mit unserer Art, in Afrika auf Safari zu gehen, bekannt machen!
Wenn du bereits Safari-Erfahrung hast, dann müssen wir dir ja nicht speziell erklären, dass man nicht zu viel in eine Reise packen soll; seine Zeit besser beim Beobachten auf Pirschfahrt anstatt auf ständige Ortswechsel verbringen; sich nicht von einem straffen Programm einschränken lässt und schon gar nicht das Risiko eingeht, ein Fahrzeug eventuell mit völlig ungeeigneten Reisegefährten teilen zu müssen. Oder mitten in der Serengeti mit kaputtem Jeep, ohne Wasser und Nahrungsmitteln, zu stehen, weil man unwissend mit einem völlig unseriösen und dir unbekanntem Safariunternehmen (Tour operator) auf Safari ging. Hier ein paar Erlebnisse, die wir als Studenten selber mal machen mussten.

"Gönne dir Zeit"
Wenn du nicht das erste Mal in Steppe und Savanne unterwegs bist, weißt du, wovon die Rede ist - andernfalls wirst du es nach den ersten Stunden erfasst haben: auf Pirschfahrt kann man nie genug Zeit haben!
Wenn du ein umfassendes Bild der jahrtausende alten Steppen Afrika's mit nach Hause tragen willst, solltest du dir deshalb Zeit nehmen und nicht zuletzt auch ein Auge für "Kleinigkeiten" haben. Elefanten und Löwen sind zwar das Fundament einer Safari, aber auch eine Falbkatze, einen Karmesinpieper oder ein Chamäleon finden wir schließlich nicht in unserem Garten! Der Reiz einer Safari besteht ja nicht zuletzt auch darin, "etwas" aufzuspüren. Wer Zeit hat, wird sich zum Schluss einer alten Safari-Weisheit anschliessen können: man kann noch so viele Tage draußen im Busch verbringen, man wird doch immer wieder mit neuen Bildern überrascht werden.

 
Sylvester und Oliver 2001/ Tarangire N.P.
 
Tarangire N.P. und alle Folgebilder